Der Content-Trend – Warum Content Marketing nicht nur zeitgemäß, sondern auch zukunftssicher ist

Mittlerweile kennt ihn jeder und jeder will mehr von ihm: Content! Er ist schon lange da: der Content-Trend. Ob auf Seiten der Produzenten oder der Nutzer – erstere wollen ihn einsetzen, letztere konsumieren. Eine Win-win-Situation also für beide Seiten. Was aber genau steckt hinter dem Hype um Content als modernes Marketinginstrument? Und wie und warum funktionieren überhaupt gute Webinhalte? Im Folgenden gebe ich dir einen kurzen Überblick über Definition, Entstehung sowie Ziel und Wirkung von Content Marketing und die Begründung dafür, warum diese moderne Art des Marketings nicht nur zeitgemäß, sondern auch zukunftssicher ist. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht frauweb.

Der Content-Trend
Gute Webinhalte bedienen die Nachfrage der Zielgruppe – und sind deshalb so beliebt.

Definition und Zielsetzung

Unter Content verstehen wir Inhalte, die gezielt für das Web und dessen Nutzer erstellt werden. Dazu zählen Webseitentexte und Podcasts ebenso wie Blogartikel und Erklär- oder Imagevideos. Alle aufbereiteten Inhalte in Form von Text, Bild, Ton oder Video, die online nutzbar gemacht werden, verstehen wir als Content. Dies entspricht der gängigen Definition. Ein weiteres – und zwar grundlegendes – Kriterium dafür, dass Webinhalte als Content gelten, halte ich allerdings für wichtig und erklärungsbedürftig: Webinhalte gelten dann als Content, wenn sie zum Ziel haben, die Nutzer entweder zu informieren, zu beraten oder zu unterhalten. Das wiederum hat zum Ziel, sie von sich, dem Unternehmen, den Dienstleistungen oder Produkten zu überzeugen und letztlich als Kunden zu gewinnen. Nicht alles, was online ist, ist also automatisch auch Content. Als Content werden diejenigen Inhalte bezeichnet, die zu Marketingzwecken gezielt, das heißt nutzer- sowie bedürfnisorientiert produziert und eingesetzt werden. Warum aber wird diese Form des Marketings immer bekannter und beliebter?

Funktion und Wirkungsweise

Wenn wir von Content sprechen, befinden wir uns natürlich im Bereich des Marketings. Marketing wiederum ist notwendiger und erfolgsentscheidender Bestandteil jedes Unternehmens und Business. Diese sind wirtschaftlich und agieren mit Blick auf ihre Umsatzsteigerung. Machen wir es kurz: Es geht ums Geld. Interessenten finden, ansprechen und überzeugen, Kunden gewinnen und den Umsatz steigern – das ist der Plan und schon immer das Ziel guter Werbemaßnahmen. Wer clever ist, setzt diesen Plan heutzutage digital um. Denn mit gutem Content ist das einfach, kostengünstig und effektiv möglich. Aber wie funktioniert diese moderne Art des Marketings? Auch im Content Marketing wirkt das Angebot-und-Nachfrage-Prinzip. Wer die Kaufentscheidungen seiner Interessenten zu seinen Gunsten beeinflussen möchte, muss sich nach deren Bedürfnissen richten und das entsprechende Angebot liefern. Im Fall von Content Marketing bedeutet das: Die Bedürfnisse der Interessenten entsprechen der Nachfrage nach Content – die darauf ausgerichteten bereitgestellten Webinhalte bilden das Angebot. Je mehr guten, also nutzerrelevanten und von den Nutzern geforderten Content ein Unternehmen also veröffentlicht, desto größer ist die Chance, damit neue Kunden zu gewinnen.

Der Content-Trend: geschichtlich betrachtet

Das erklärt zunächst, warum immer mehr Unternehmen vermehrt auf Content Marketing setzen: weil die Nachfrage groß ist und das Angebot starke Wirkungskraft bei der entsprechenden Zielgruppe erzeugen kann. Warum aber ist ist die Nachfrage so groß und deshalb diese Form des Marketings entstanden? Die Antwort liegt im Begriff des „Entstehens“ selbst, es ist eine zeitlich bedingte Entwicklung. Wie so vieles in unserer heutigen Zeit ist auch das Content Marketing ein Kind der Digitalisierung, eine Folge der wachsenden Möglichkeiten, die das Medium Internet bietet. Betrachten wir Content geschichtlich, erkennen wir nämlich, dass es Inhalte in dieser Form schon immer gab – nur eben noch nicht online. Das Grundbedürfnis nach Information, Beratung und Unterhaltung sowie sozialer Interaktion und interessensbasierter Gemeinschaftlichkeit ist schon immer in der Natur des Menschen verankert. Vor der Erfindung des Internets bedienten wir diese Bedürfnisse mit Büchern, Filmen, Musik,mit dem Radio und Fernsehen oder einfach mit Gesprächen – wir gingen in Bibliotheken, ins Kino, besuchten Konzerte, schalteten Radio oder TV ein oder unterhielten uns mit Freunden oder auch einem Therapeuten. All das machen wir auch immer noch, aber heutzutage ist mehr möglich, denn …

Content is (still) king!

… das Internet macht mehr möglich. Es ergänzt unsere Offline-Welt – vergrößert sie (quantitativ und qualitativ): größere Reichweite, vielfältigerer Medieneinsatz, mehr Informationen, die einfacher, direkter, schneller und bequemer zugänglich gemacht werden können, und die Möglichkeit der Kommunikation und Interaktion in einem neuen digitalen sozialen Raum. Und deshalb – auch wenn diese Floskel mittlerweile schon plakativ anmutet – gilt nach wie vor: Content is king! Und er wird es auch noch lange bleiben. Denn letztlich ist Content Marketing ein Paradebeispiel für Fortschritt und Effiziensteigerung durch Digitalisierung. Das bedeutet also auch, wie für die Digitalisierung selbst: Wir befinden uns mit den Möglichkeiten der Umsetzung und Nutzung noch ganz am Anfang. Grenzen dieser modernen Marketingmethode als wirklicher Gewinn für beide Seiten – Unternehmer und Verbraucher – sind noch lange nicht in Sicht. Content Marketing ist also nicht nur konsequent zeitgemäß, sondern vor allem auch vielversprechend zukunftssicher. Gäbe es eine Content-Aktie, ich würde sie kaufen.


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