Mehr Qualitätscontent braucht das Land! Warum gute Webtexte noch immer Mangelware sind

Content Marketing ist im Zuge der Digitalisierung für viele Unternehmen zur Marketingmethode Nr. 1 aufgestiegen. Die Inhaltsdichte im Netz steigt entsprechend. Dennoch – so sage ich – ist die Nachfrage immer noch größer als das bereitgestellte Angebot. Und daraus ergibt sich eine Marktlücke. „Ehrlich jetzt?“, mag sich da der ein oder andere denken: „Ich werde mit Inhalten jeglicher Art nur so zugeschüttet. Eher gibt es zu viel Content, denn ich sehe ja jetzt schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.“ Zugegeben, dem mag ich im Grunde gar nicht widersprechen. Warum ich trotzdem davon überzeugt bin, dass mehr Content produziert werden sollte und warum Inhaltsmarketing die vielversprechendste Marketingmethode unserer Zeit ist, erkläre ich im folgenden Artikel. Viel Vergnügen beim Lesen – wünscht frauweb.

guter content
Content gibt es im Internet genug. Aber wirklich gute Webinhalte? Die sind noch immer Mangelware.

Content ist nicht gleich Content

Ich stütze meine Behauptung, es gäbe zu wenig Inhaltsangebot, nicht auf den quantitativen Ist-Zustand. Ich beziehe mich hierbei vielmehr auf die Qualität der Inhalte. Wenn ich nämlich von Content spreche, dann verstehe ich darunter Qualitätsinhalte. Content ist also für mich per se nicht gleich Content. Das Internet ist voll von „schlechten“ Texten, die als Content fehlverstanden werden. Guter, meiner Definition nach also „wirklicher“ Content hingegen ist Mangelware.

Erstaunlich ist: Was eigentlich jeder für alle Produkte und Dienstleistungen für selbstverständlich hält, wird im Bereich des Online Marketings von Unternehmen und Selbstständigen oft nicht beachtet, und zwar: quality counts. Und zwar nur Qualität. Wieso sollte das bei Content Marketing anders sein? Wo doch diese Marketingmethode auch auf dem Angebot-und-Nachfrage-Prinzip beruht. Je „besser“ (also qualitativer) das Angebot die Nachfrage bedienen kann, desto zufriedener werden die Kunden sein. So einfach, so gut.

Quantität ohne Qualität ist nichts wert

Ein leider häufig verfolgter Ansatz aber besteht immer noch darin, die eigenen Marketingkanäle mit blindem Aktionismus und im Schnellschuss zu füllen – erst einmal egal womit, Hauptsache der Konsument bekommt Futter und fühlt sich bedient. Das Unternehmen indes ist beruhigt, den Content-Trend nicht zu verpassen und somit nicht allein der Konkurrenz das Online-Feld zu überlassen. Inhalte günstig und schnell produzieren lassen und dann raus damit ins World Wide Web. Das ist die immer noch weitverbreitete Strategie.

Die Folge: Das Internet ist voll mit schlechten Inhalten. Die Konsumenten verlieren nicht nur den Überblick, sondern auch noch wertvolle Zeit bei der Auslese. Und genau das möchte niemand. Ich spreche also natürlich nicht von schlechten Webinhalten, wenn ich sage, dass die Nachfrage der Internetuser groß ist. Was wir alle wollen, sind nutzerrelevante und bedarfsorientierte Texte von hoher Qualität – echten Content eben. Wer clever ist, erkennt also die Marktlücke und nutzt das Angebot-Nachfrage-Prinzip, indem er die Nachfrage nach Content auch wirklich bedient. Und zwar mit Qualität. Denn Quantität ohne Qualität ist nichts wert.

Die Sache mit der Qualität

Mit der Qualität ist es natürlich immer so eine Sache. Der Begriff ist gängig und beliebt, jeder spricht von Qualität, wirbt damit und beansprucht sie für sich. Was aber diese im Kern wirklich ausmacht – genau darum geht es und das ist erfolgsentscheidend. Im Content Marketing sind es u.a. Begriffe wie Mehrwert und Usability, die qualitätsbestimmend sind. Daneben existieren viele weitere Qualitätsmerkmale. In jedem Fall also ist Content Writing ein Handwerk, das erlernt werden muss. In keinem Fall ist es eine Arbeit á la Fließbandproduktion. „Schnell und günstig“ lassen sich qualitative Webinhalte, die ihrem Sinn und Zweck nach Erfolge erzielen sollen, nicht produzieren.

Es bedarf eine gründliche Planung, ein strukturiertes Konzept, eine fachlich kompetente Umsetzung und dazu im besten Fall das notwendige Talent sowie ausreichend Kreativität und Erfahrung seitens des Texters. Belohnt werden derlei Anfangsinvestitionen dafür aber im Laufe der Zeit mit exponentiell ansteigendem Erfolg mit gleichzeitig schwindenden Produktions- und Umsetzungskosten. Wer also in Content Marketing investieren möchte, sollte von Beginn an den richtigen Weg einschlagen. Und ja, dieser verläuft eben genau über „diese Sache mit der Qualität“. In meinem Artikel über Qualitätscontent erfährst du, was gute Webinhalte wirklich ausmacht.

Nachfrage erkennen, den Mangel beheben

Halten wir also noch einmal fest: Gute Webtexte sind Mangelware – und deshalb die Nachfrage groß. Und genau an diesem Punkt setzt cleveres Content Marketing an. Jedes erfolgreiche Unternehmen ist zielgruppen- und kundenorientiert – schließlich kaufen Interessenten nur, wenn sie überzeugt und zufrieden sind. Content Marketing ist eine Art und Weise des Marketings in Form absoluter Bedürfnisorientierung und -befriedigung. Mit nutzerrelevanten Inhalten, die Mehrwert bieten, geben wir den Interessenten genau das, was sie wollen/erwarten/brauchen. Gelingt uns das, können wir sie als neue Kunden gewinnen und sie im besten Fall auch langfristig halten.

Wer erfolgreich Webinhalte produzieren und veröffentlichen möchte, muss also die Nachfrage seiner Zielgruppe erkennen, das Angebot entsprechend ausrichten und somit den Mangel beheben. Und zwar mit echtem Mehrwert. Es gilt, sich durch Klasse von der Masse abzuheben. Nur so kann das Angebot-Nachfrage-Prinzip in der Content-Branche optimal und gewinnbringend genutzt werden.

Erfolgreich mit Content Marketing

Worum es also geht, ist nicht, viel Content zu produzieren, sondern vor allem guten. Auch Google achtet schon lange nicht mehr hauptsächlich auf die Menge des Angebots, sondern vielmehr auf dessen Qualität und Relevanz für die Leser. Mein überzeugtes Motto im Bezug auf Online Marketing lautet deshalb: „Wenn Content, dann richtig“. Denn schlechte Inhalte sind nicht nur wirkungslos, sondern können im schlimmsten Fall sogar Negativeffekte wie Unzufriedenheit, Genervtheit oder gar Wut des Konsumenten zur Folge haben. Getreu dem oben Zitierten: „Ehrlich jetzt? Ich werde mit Inhalten jeglicher Art nur so zugeschüttet. Eher gibt es zu viel Content, denn ich sehe ja jetzt schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.“ Das ist anstrengend, zeitraubend und unbefriedigend und führt auf Seiten des potenziellen Kunden sicher nicht zu einer Kaufentscheidung. Wer das vermeiden möchte, der sollte es anders machen – eben einfach besser.

Warum Content Marketing nicht nur zeitgemäß, sondern vor allem auch erfolgsversprechend zukunftssicher ist und warum es clever ist, in Content Marketing zu investieren, erfährst du in meinem Artikel über Content Marketing.

Deine Meinung?

Was denkst du? Nervt dich die Flut an Content und verlierst du auch schon mal den Überblick? Oder hast du für dich einen Weg gefunden, die Spreu vom Weizen zu trennen? Stimmst du mir zu, wenn ich sage „Mehr Qualitätscontent braucht das Land!“? Teile uns deine Meinung gerne in den Kommentaren mit.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Ich stimme dir voll inhaltlich zu. Mich nervt billiger Content und ich frage mich wer liest das? Und manchmal komme ich dahinter, dass es eh niemand liest.

    alles liebe angelique

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