Keine Angst vor SEO mehr – Warum Suchmaschinenoptimierung eigentlich ganz logisch ist

So manch ein Webtexter, Blogger oder Content Writer mag die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn das Wort SEO fällt. „Nicht mein Fachgebiet“ und „worauf man da alles achten muss“, mögen sich viele denken. Suchmaschinenoptimierung ist für einige Texter oft das, was die Buchhaltung für alle Selbstständigen ist: eine unliebsame, aber leider notwendige Begleiterscheinung des eigenen Business. Und ja, von der Content Produktion lässt sich SEO schon lange nicht mehr trennen. Wer Webinhalte erstellt, tut gut daran, SEO-Kenntnisse zu besitzen – je mehr, desto besser. Denn Content macht nur Sinn, wenn er auch gefunden wird. Aber keine Angst, denn Suchmaschinenoptimierung ist vom Grundsatz her nicht „so schwierig“ – oft sogar verblüffend logisch. Schon mit einigen grundlegenden, leicht umzusetzenden Maßnahmen, kann man einiges bewirken. Der folgende Artikel ist für alle, die sich ein erstes (oder verändertes) Grundverständnis von SEO machen und der Thematik einmal unvoreingenommen begegnen möchten. Ich helfe, mit dem Mythos SEO aufzuräumen und die Angst vor dem Schreckgespenst zu nehmen. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht frauweb.

Keine Angst vor SEO
SEO: ein scheinbar nicht zu durchdringendes Thema. Wer sich aber einmal durch die Tür traut, erkennt: Suchmaschinenoptimierung ist gar nicht so mysteriös, wie viele denken.

Grundverständnis von SEO

Zunächst einmal: Suchmaschinenoptimierung ist für viele ein mythenumranktes Schreckgespenst. Es kommt selbst einem modernen Mythos gleich. Sagenumwobene Begriffe wie User Experience, Backlinks, Meta-Daten, Https, Usability und Responsive Design sowie der Fakt, dass Google & Co. ihre Algorithmen und Bewertungskriterien nicht öffentlich machen, sorgen für Verwirrung und Unsicherheit. Diejenigen, die Content Marketing betreiben, sehen sich vor einem großen Berg scheinbar unlösbarer Aufgaben: Zu viel gilt es zu beachten, denn SEO ist komplex – betrifft Inhalte, aber auch Technisches. Die Zusammenhänge sind undurchsichtig, Wechselwirkungen schwer auszumachen, Resultate zwar messbar, aber nicht zurückverfolgbar. Und dann bekommen die Content-Akteure (natürlich) ein ungutes Gefühl oder gar Panik, denn sie wissen: SEO ist unerlässlich. Wir brauchen SEO. Denn so gut ein Webtext inhaltlich auch sein mag, er ist nutzlos, wenn er nicht gefunden wird. Was also tun?

Um für sich mit dem Mythos SEO aufräumen und in die notwendige Umsetzung kommen zu können, ist es wichtig zu verstehen, was ein Mythos überhaupt ist. Wer erkennt, worauf der jeweilige Mythos beruht, kann ihn hinterfragen und festgefahrene Glaubenssätze nach und nach auflösen – und so das Schreckgespenst entlarven als das, was es wirklich ist: nämlich eigentlich ganz harmlos.

Moderne Mythen

Zunächst einige Beispiele. Viele Mythen ranken sich um Gesundheit und Ernährung: Ist Kaffee nun gesund oder doch krebserregend? Macht Schlafmangel krank oder reichen 6 Stunden in der Nacht? Sollten wir unsere Sportverletzungen kühlen oder doch lieber wärmen? Macht spät essen wirklich dick? Ich könnte diese Fragen ad hoc nicht beantworten, kenne aber die überwiegenden Meinungen dazu: Es ist besser, nicht zu viel Kaffee zu trinken. Ausreichend Schlaf ist wichtig. Kühlen tut immer gut, und vor dem Schlafengehen sollte man nicht mehr essen … Aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob das stimmt. Was können wir daraus ableiten? Mir fehlt das notwendige Wissen. Mythen entstehen vereinfacht gesagt aufgrund fehlenden Wissens. Sie dienen als schnelle oder einfache alternative Erklärung für schwer zu Erklärendes – oder eben Komplexes – , sie basieren auf Annahmen und Gerüchten, auf tradiertem Halbwissen – weniger auf Fakten. Und sie halten sich beständig, oh ja, sie sind geradezu hartnäckig. Und meistens scheiden sich die Geister, jeder meint es besser zu wissen. Verwirrung pur.

Der Mythos SEO

Das fehlende Wissen im Fall des Mythos SEO haben wir Google & Co. zu verdanken. Sie befeuern den Mythos um Suchmaschinenoptimierung, weil sie ihre Algorithmen und Bewertungskriterien nicht bekanntgeben. Sie lassen Webseitenbetreiber und Content Manager im Unklaren darüber, was sie nun wirklich wollen und erwarten. Ehrlich gesagt ist mir persönlich schleierhaft, warum die Suchmaschinen-Unternehmen ein solches Geheimnis darum machen. Schließlich wäre es doch wünschenswert für alle, Googles Erwartungen gerecht werden zu können. Denn „SEO“ ist letztlich ein Synonym für „gut“, und für: „Das gefällt den Internetnutzern. Genau das wollen sie finden.“ Also: Sagt uns, worauf ihr Wert legt, und wir werden unser bestes tun, das umzusetzen – zur Zufriedenheit aller. Da dem aber nicht so ist, müssen wir uns selber Klarheit verschaffen. Der erste wichtige Ansatz hierbei ist: Wenn SEO-optimiert gleichzusetzen ist mit „gut“, dann können wir uns daran orientieren. Doch was genau bedeutet das?

Suchmaschinenoptimierung steigert die Qualität

Google selbst legt Wert auf Qualität – klar! Denn die Suchmaschinen möchten ihre Nutzer ebenso zufriedenstellen wie jeder Unternehmer seine Kunden. Also bevorzugt Google Webseiten und Webinhalte, die qualitativ hochwertig sind. Sie werden in den Rankings bevorzugt, damit die User die bestmöglichen Ergebnisse erhalten und darüber dann glücklich sind. Der zweite hilfreiche Ansatz ist also, sich zu fragen: „Was würde mir selbst gefallen? Was empfinde ich als qualitativ hochwertig?“ Zum Glück muss aber nicht jeder, der sich zum ersten Mal mit SEO beschäftigt, das Rad neu erfinden. Denn auch wenn Google & Co. ihre Algorithmen und Bewertungskriterien nicht öffentlich machen, sind dennoch mittlerweile viele Aspekte für ein besseres Ranking einhellig bekannt – und auch gemeingültig anerkannt. SEO ist in den letzten Jahren zu einem eigenen, auf fundiertem Wissen beruhenden Fachgebiet avanciert. Die oben genannten nebulösen Begriffe wie Usability und Meta-Daten sind in der SEO-Branche nichts weiter als Grundbegriffe für Qualitätsmerkmale. Sie sind Aspekte, die sich optimieren lassen und somit das Ranking verbessern helfen. Und genau bei diesen Merkmalen gilt es anzusetzen.

Qualitätsmerkmale in der Suchmaschinenoptimierung – ein Beispiel

Usability z.B. bedeutet so viel wie „Benutzerfreundlichkeit“. Wie einfach und angenehm wird es also dem Internetuser gemacht, eine Webseite zu besuchen, zu benutzen und Content zu konsumieren? Hierzu zählen Aspekte wie die Ladegeschwindigkeit der Webseite, Übersichtlichkeit der Inhalte und verständliche Weiterleitungen sowie funktionierende Links. Das bedeutet: Braucht die Seite zu lange, um zu laden, verliert der Besucher die Geduld. Kann er die Inhalte nicht verständlich überblicken und nicht finden, was er sucht, kostet ihn das Zeit und Nerven. Gelangt er durch einen Klick auf eine Verlinkung zu einer 404-Fehlerseite, ist das frustrierend. Je schlechter also die Usability-Aspekte umgesetzt sind, desto schlechter ist die Qualität der Webseite/des Contents in Augen der Suchmaschine (weil in den Augen des Nutzers). Dementsprechend schlecht wird eine Suchmaschine die Webseite bewerten und in den Suchergebnissen ranken. Das Gleiche gilt für die hinterlegten Metadaten. Wenn diese fehlen oder nicht präzise formuliert werden, hat Google keine Chance, die Inhalte entsprechend der Suchanfrage der Nutzer zu kategorisieren und in die Ergebnisse einzuordnen. Und wenn Google nicht weiß, was genau er dem Suchenden als Ergebnis anzeigt, dann lässt sie es halt.

Keine Angst vor SEO, denn SEO ist eigentlich ganz logisch

In dem Wissen, dass SEO für Qualität steht, und Suchmaschinenoptimierung Qualitätssteigerung zum Ziel hat, wirkt das Thema doch gar nicht mehr so mythisch und nebulös, oder? Es wird geradezu logisch, wenn wir verstehen, dass Google & Co. selbstverständlich ein Interesse daran haben, ihren Nutzern das Bestmögliche zu liefern. Letztlich ist das auch das Interesse eines jeden Unternehmens, das mit Content Marketing agiert – es will überzeugen, die Kunden zufriedenstellen. Und genau daran können Content Writer und Webtexter in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung ansetzen: bei der Qualität. Getreu meinem frauwebtextet-Motto: Wenn Content, dann richtig. Wenn Content, dann guten Content.

Wie „schwierig“ ist SEO nun wirklich?

Einen Zahn muss ich sprichwörtlich aber leider doch ziehen: SEO ist zwar nicht so kompliziert und schwer umzusetzen, wie es der Mythos vermuten lässt, aber doch ist Wissen vonnöten. Und wer selbst Content erstellt, kommt nicht drumherum, sich dem Thema Suchmaschinenoptimierung zu widmen und sich ein gewisses Know-how anzueignen. Grundsäzlich gilt aber: SEO ist machbar, und es bedarf dafür keine dreijährige Ausbildung. Hier gilt eher: Learning by doing, auf Erfahrungen aufbauen, einiges auch ausprobieren und dann kontinuierlich am Ball bleiben. Und: Wer einmal verstanden hat, worauf Suchmaschinenoptimierung abzielt, kann sich einige Dos and Don´ts sogar logisch selbst herleiten und manchmal auch auf seinen Instinkt vertrauen (Frage: Was erachte ich selbst als qualitativ hochwertig?). Mein Ratschlag: Man nehme sich jedes Qualitätsmerkmal (Usability, Metadaten etc.) einzeln nach und nach vor und arbeitet sich so Stück für Stück durch die einzelnen Thematiken hindurch. Das Schöne: Einige Basics lassen sich schon zu Beginn einfach und schnell (auch ohne technisches Wissen) mit spürbaren Erfolgen umsetzen.

Und allen Content Managern, Marketing-Verantwortlichen, Selbstständigen und Unternehmern, die auf Content Marketing setzen, empfehle ich: Suchen Sie sich von Anfang an einen Texter, der auf SEO spezialisiert ist und alle Aspekte schon bei der Umsetzung beachtet. Nur dann kann der Content wirken, und nur dann lohnt sich die Investition in die Content-Produktion.

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Wie stehst du zum Thema SEO? Schreckgespenst oder eigentlich ganz ok? Teile mir gerne deine Meinung in den Kommentaren mit.


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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Ja, am Ende ist SEO ganz sicher kein Hexenwerk oder eine Raketenwissenschaft. Außerdem geht es beim Content immer um den Leser. Du schreibst die Inhalte für Menschen und nicht für die Suchmaschine. Das will Google auch so. Ein paar Dinge müssen natürlich gemacht werden (Keyworddichte, Meta-Tags etc.), aber der Aufwand hält sich echt in Grenzen.

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